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Presse

16.05.2017

Hanau statt Frankfurt: Immobilien im Umland boomen

Weil Häuser und Wohnungen in deutschen Metropolen kaum noch bezahlbar sind, drängen immer mehr Großstädter ins Umland. Im Speckgürtel von Frankfurt ist die Nachfrage nach Immobilien seit 2011 regelrecht explodiert. Ein Experte verrät, welche Städte im Umland besonders gefragt sind.

Region Rhein-Main – Wer in Frankfurt eine Immobilie kaufen will, braucht vor allem eins: Viel Geld. So kostet eine einfache Neubau-Eigentumswohnung in der Mainmetropole im Schnitt knapp 5000 Euro pro Quadratmeter. Regelrecht leer gefegt ist der Markt für Einfamilienhäuser. 600.000 Euro müssen Käufer für ein Objekt in guter Lage hinblättern. Die Folge: Immer mehr Großstädter weichen aufs Umland aus. Laut einer aktuellen Studie des Portals Immowelt.de ist die Nachfrage nach Wohneigentum im Umland von Frankfurt um 317 Prozent gestiegen. Ein Trend, den auch der Immobilienverband (IVD) Mitte bestätigt. „Die Nachfrage nach Immobilien im Umland ist enorm“, sagt Regionalvorstand und Immobilienmakler Frank Alexander. Dass ein Haus innerhalb von vier Wochen verkauft wird, sei keine Seltenheit. Vor allem junge Familien mit Kindern, die nach einem Haus mit Garten und mehr Wohnfläche suchen, drängen in den Speckgürtel Frankfurts. Besonders begehrt sind laut Frank Alexander im nördlichen Umland Bad Vilbel, im Osten Hanau, im Westen Oberursel und Süden Langen, gefolgt von Dreieich, Heusenstamm und Seligenstadt. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeter-Preis von 5000 Euro ist Oberursel laut IVD die teuerste Stadt im Frankfurter Umland, Hanau gehört mit 3000 Euro zu den erschwinglicheren Städten. Davon profitiert auch Anas El Hajjami, Inhaber der IAM Immobilien & Allfinanz Management GmbH mit Sitz in der Brüder-Grimm-Stadt. „Die Nachfrage zieht seit drei Jahren extrem an. Hanau ist durch den Innenstadtumbau attraktiver geworden, das macht sich jetzt bemerkbar.“ Viele seiner Kunden seien Frankfurter, die sich den Traum vom Eigenheim vorher nicht erfüllen konnten. „Sie setzen sich lieber 30 Minuten ins Auto, um zur Arbeit zu fahren, als auf die Eigentumswohnung zu verzichten. “Doch der Ansturm aufs Umland hat Folgen: Der Immobilienmarkt ist leer gefegt, Bauflächen sind Mangelware. „Ich könnte fünfmal so viel verkaufen. Aber es fehlt am Angebot“, sagt Immobilienmakler Frank Alexander. Mittlerweile finden selbst renovierungsbedürftige Objekte in weniger guten Lagen Käufer. Dass Interessenten anbieten, 10.000 Euro mehr zu zahlen, um den Zuschlag zu bekommen, sei keine Seltenheit. „Die Verzweiflung ist groß, besonders wenn die Käufer hohe Ansprüche an das Objekt haben“, sagt Frank Alexander. Zwar sei Wohneigentum in den Speckgürtel-Kommunen noch immer deutlich günstiger als in Frankfurt. Die Zeiten, in denen es im Umland Häuser zum Schnäppchenpreis gab, seien allerdings vorbei. „In den letzten Jahren hatten wir eine Preissteigerung von durchschnittlich 30 Prozent. Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten“, sagt IVD-Regionalvorstand Frank Alexander. Der Experte ist trotzdem überzeugt: Der Boom geht weiter. „So lange die Medien Immobilien weiter als alternativlose Wertanlage anpreisen, die Zinsen niedrig bleiben und selbst junge Leute über Eigenkapital verfügen, weil sie von ihren Familien erben, wird gekauft.
(Quelle Rhein-Main EXTRA TIPP 2017/05)

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