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Bauträger-Business-Blog

Demografischer Wandel und seine Folgen für den Wohnungsbau


Im Alter verändert sich der Immobilienbedarf. Kleinere Wohnung anstatt Haus mit Garten.

Die starken Geburtsjahre der 50er und 60er sorgten in den vergangenen Jahren in Deutschland für wirtschaftliche Dynamik. Von der sogenannten Babyboomer-Generation konnte o.a. auch der Wohnungsbau profitieren. Viele suchten sich ein Zuhause in oder im Umkreis einer Großstadt und/oder entschieden sich für den Erwerb einer oder mehrerer Immobilien als Kapitalanlage.

Auch die Zuwanderung, die letzten Jahre sorgten dafür, dass die Nachfrage nach Immobilienprodukte weiter anstieg. Wo zwischen Mitte der 90er bis 2010 die Bevölkerungszahlen stagnierten, nahmen diese durch die Zuwanderung ab ca. 2011 wieder Fahrt auf. Dies wirkte sich nicht nur positiv auf den Arbeitsmarkt aus, sondern auch der Immobilienmarkt konnte weiterwachsen. Es wurden mehr Wohnungen gebraucht und gebaut und durch den Einwohnerzuwachs stieg im Einzelhandel der Umsatz, was für eine gute Nachfrage nach Handelsflächen sorgte. Die Bürobeschäftigung konnte sich ebenfalls weiter ausbauen.

Aktuell sehen wir aber eine Stagnierung bei den Bevölkerungszahlen. Die Zuwanderung hat bereits vor der Corana-Pandemie deutlich nachgelassen. Dies wird langfristig auch wirtschaftliche Folgen mit sich bringen und das Wachstum am Immobilienmarkt bremsen. Natürlich kann die Zuwanderung auch wieder zulegen, aber auch das nur begrenzt, da die Geburtsraten in anderen Ländern oft sogar noch niedriger liegen als in Deutschland. Diese Länder kämpfen mit den gleichen demografischen Problemen wie Deutschland. Laut des Statistischen Bundesamtes sollen die Einwohnerzahlen in Deutschland noch einige Jahre stabil bleiben. Ab ca. 2035 werden wir es mit einem Bevölkerungsrückgang zu tun bekommen. Dabei werden wir in Deutschland immer älter.

Trotz Stagnierung bzw. Rückgang der Einwohnerzahlen ab 2035 wird laut Statistisches Bundesamt, die Zahl der Haushalte von aktuell ca. 41. Mio. auf ca. 42,5 Mio. in 2040 steigen. Für uns in Hessen liegt die Zahl bei ca. 170.000 neuer Haushalte bis 2040.
Alleinlebende Senioren sorgen dafür, dass die Einpersonenhaushalte zunehmen, welche den Wohnungsbedarf weiter steigen lässt. Wir werden eine steigende Nachfrage nach kleineren seniorengerechten Wohnungen im städtischen Wohnumfeld mit einer guten Nahversorgung bekommen.

Wo wir aktuell wieder vermehrt das Haus auf dem „Land“ kaufen, werden wir in Zukunft die Wohnung, den Wohnungsort mit einer guten Versorgungsinfrastruktur bevorzugen.
Altersgerecht eben….

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